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Wenn der derzeitige Tabellendritte TV Beyeröhde am Samstag um 17.45 Uhr in der Sporthalle Fliethe gegen den noch punktlosen Tabellenletzten der dritten Liga, TB Wülfrath, antritt, dann erscheint das auf den ersten Blick wie eine Trainingseinheit der leichteren Sorte,

"Hurra, wir leben noch." Frei nach Johannes Mario Simmel schaffte die Zweitvertretung des TV Beyeröhde im vierten Spiel den ersten Sieg, nachdem man nach drei Niederlagen zum Auftakt der Oberliga-Saison schon wieder einen unbequemen Platz im Tabellenkeller eingenommen hatte.

Eine Vollsperrung der Autobahn sorgte beim TV Beyeröhde für schlechte Voraussetzungen, um das Pokalspiel beim Ost-Drittligisten HSG Stemmer-Friedewalde erfolgreich zu gestalten.

Dem 27:18 (12:8) Ergebnis des TV Beyeröhde über Etus Wedau sieht man nicht an, dass es in der 42. Minute noch 14:13 für die handballerisch unbedarften Gäste geheißen hatte, dass der TVB rund eine dreiviertel Stunde eine absolut desolate Leistung bot und jeden halbwegs Mitfühlenden unter der Fans auf der gut gefüllten Tribüne an den Rand der Verzweiflung getrieben hatte.

Handball satt gibt es am Samstag in der Buschenburg beim TV Beyeröhde, wo um 14.15 Uhr die B-Jugend beginnt, gefolgt von der A-Jugend, der 1. und zum Abschluss der 3. Mannschaft.

Nach den Niederlagen der Oberligadamen gegen Rheinhausen und der A-Jugend bei Bayer Leverkusen sollten eigentlich die erste Damenmannschaft die Beyeröhder Ehre retten. Doch es kam anders.

Ein Deja Vú hatten die Handballgirls bei ihrem Auswärtsspiel in Kleenheim. Nach furiosem Beginn mit einer deutlichen Führung versäumten es die Mädels, ihre klaren Chancen zu nutzen, um den Gastgeber auf Distanz zu halten.

Fortsetzen will man beim TV Beyeröhde den positiven Trend der letzten Wochen, wo es im Pokal gegen den PSV Recklinghausen, zum Meisterschaftsauftakt in Walsum Aldenrade und zuletzt gegen die SG Kirchhof Siege und durchweg gute Leistungen gab.

Am Samstag hatte die wieder anwachsende Schar der Beyeröhde-Fans, ohne es zu wissen, auch gleichzeitig eine Karte für die emotionale Achterbahn gelöst, bei der sich das Team von Trainer René Baude vom Gipfel eines Sieben-Tore-Vorsprungs in die Tiefen eines Vier-Treffer-Rückstandes bugsierte und dann wieder zu einem Zenit, nämlich dem  30:28 (16:12) Sieg über die SG Kirchhof empor raste.(16:12).