Spielberichte

Wieder einmal schickte der TV Beyeröhde seine Anhänger durch ein Wechselbad der Gefühle, und erneut kam die kalte Dusche in Gestalt des 27:28 (13:15) gegen den Mit-Aufsteiger TSV Haunstetten zum Schluss.

Die „Schwaben-Hornets“, die schwäbischen Hornissen des TV Nellingen haben zwei mal mehr zu gestochen als die leistungsmäßig gleichwertigen Beyeröhderinnen, und das reichte für einen knappen 29:27 (13:12) Erfolg am Sonntagnachmittag in der Sporthalle Ostfildern.

Die Fans auf den Rängen konnten es nicht fassen: War das die Mannschaft, die in der vorigen Woche in Dortmund 20:34 untergegangen war?

Mit betretenen Mienen schlichten die Beyeröhder Spielerinnen in der mit 400 Zuschauern gut gefüllten Halle Dortmund -Wellinghofen vom Feld:

Man könnte den 32:26 (16:10) Heimsieg des TV Beyeröhde gegen den Mitaufsteiger TSV Travemünde mit einem Krimi vergleichen. Mit einem, der zwar an Spannung, Dramatik und unvorhergesehenen Wendungen nichts zu wünschen übrig ließ, bei dem sich aber die Darsteller etliche Versprecher und Textlücken leisteten.

Mit einem deutlichen 25:33 (10:18) trat der Zweitliga-Aufsteiger TV Beyeröhde am Samstagabend die Heimreise aus der Weststadthalle in Bensheim an, wobei die Reaktionen zwischen Niedergeschlagenheit und Ärger schwankten.

Alles andere als zufrieden trat der Beyeröhder Tross am Samstagabend vom Bodenseeaus die Heimreise an: Beim bisher punktlosen Schlusslicht SV Allensbach erreichte der Zweitliga-Aufsteiger lediglich ein 23:23 (12:12) und blieb damit weit unter seinen Möglichkeiten.

Auch wenn es am Ende eine 30:31 (14:15) Niederlage für den Aufsteiger TV Beyeröhde gegen den verlustpunktfreien BSV Sachsen Zwickau gegeben hatte, dürfte keiner der Zuschauer unzufrieden aus der Buschenburg nach Hause gegangen sein.

Wenn man 81 Sekunden vor Schluss noch mit zwei Toren zurück liegt, dann ist ein Unentschieden, wie das 25:25 sicherlich ein Erfolg. Der wird aber relativiert, wenn man weiß, dass der Zweitliga-Aufsteiger TV Beyeröhde beim FSV Mainz 05 zeitweise mit sieben Treffern geführt und zur Pause noch mit 14:10 vorne gelegen hat. Deshalb wusste man bei Mannschaft und Fans nicht, ob man einen gewonnenen Punkt bejubeln oder sich über einen verpassten Sieg ärgern sollte.