„Ein ganz heißes Spiel“ erwarten Beyeröhdes neue Trainerin Sabine Nückel und ihre Spielerinnen am Samstag, wenn der alte und derzeit einzige  West-Rivale, der Aufsteiger TuS Lintfort, in der Buschenburg (18.45 Uhr) zu Gast ist. Lintfort hatte lange in der Abstiegszone herum gekrebst, diese aber mit zuletzt drei Siegen in Folge am Wochenende verlassen und kommt nun mit jeder Menge Selbstbewusstsein nach Langerfeld.

Mit dabei sicherlich die beiden Ex-Beyeröhderinnen Angelika „Olga“ Bensch und der einstige TVB-Publikumsliebling, der kleine Flügelflitzer Mona Butzen, die an alter Wirkungsstätte sicher von besonderem Ehrgeiz beseelt sein werden. Also ein attraktiver Gegner für den TVB, der zuletzt fünfmal in Folge gewann und zwischenzeitlich Platz sechs in der 2. Bundesliga einnimmt. Am vergangenen Samstag, beim ersten Spiel nach der Ära Meike Neitsch mit dem 34:32 (18:14) Sieg gegen Mainz/ Budenheim hatte Sabine Nückel munter durch gewechselt und sich ein Bild von allen Spielerinnen gemacht. "„Niemand hat mich enttäuscht"“, meint sie rückschauend und konnte keine Qualitätsunterschiede bei den verschiedenen Formationen ausmachen. "„Gefreut haben mich die Leistungen von Natalie Adeberg und Lina Klinnert", so Sabine Nückel zu den vorher nur wenig eingesetzten Neuzugängen. Die „Rotationen“ während des Spiels will die neue Trainerin zunächst einmal beibehalten und hofft, dass der furiose Tempohandball, der das Team unter Meike Neitsch stets ausgezeichnet hatte, nicht darunter leidet. "„Wenn uns am Samstag der sechste Sieg hintereinander gelingen sollte, dann könnte das vielleicht auch ein Signal an die Handballfreude sein, die bisher unsere Spiele noch nicht besucht haben“", hofft Team-Managerin Anne Krüger.

Friedemann Bräuer (Westdeutsche Zeitung)