Am Sonntag um 16 Uhr muss der TV Beyeröhde im letzten Auswärtsspiel der Saison beim schon als Absteiger feststehenden TUS Lintfort in der Sporthalle Eyller Straße  antreten. Eine Aufgabe, die man nach den Erfahrungen beim damaligen Schlusslicht  Herrenberg sicher nicht auf die leichte Schulter nimmt. Zumal es gegen den einzigen  Westrivalen im Hinspiel in der Buschenburg eine bittere Niederlage gegeben hat. Nicht nur wegen des 34:35, sondern auch wegen des Kreuzbandrisses, den sich Marieke Köhler in diesem Spiel zugezogen hat und seitdem sportlich und menschlich schmerzlich vermisst wird.

„Wir lassen uns auch nicht von der 18:34 Niederlage der Lintforterinnen bei den Kurpfalz-Bären am letzten Samstag blenden. Wir sind sicher, dass TuS Lintfort sich mit einer starken Leistung von seinen Zuschauern verabschieden will und außerdem nichts mehr zu verlieren hat“, so Trainerin Sabine Nückel. „Wenn wir die beiden letzten Spiele gewinnen und unseren vierten Platz halten oder sogar noch ein wenig verbessern, dann haben wir eine gute Saison gespielt.“

Am Ende der Spielzeit 2015/16 war der TV Beyeröhde auf dem siebten Rang gelandet.

Am Sonntag wird es auch ein Wiedersehen mit zwei ehemaligen TVB-Spielerinnen gaben: Mit dem früheren Langerfelder  Publikumsliebling Mona Butzen. Und vor allem mit Angelika „Olga“ Bensch, die ist übrigens die einzige noch aktive Handballerin, die vor zehn Jahren dabei war, als der TV Beyeröhde in die1. Bundesliga aufgestiegen ist.

Friedemann Bräuer (Westdeutsche Zeitung)