Vier Wochen vor dem ersten Pflichtspiel kann Trainer Schwarzwald in Fritzlar möglicherweise auf einen weiteren Neuzugang zurückgreifen! Die 19-jährige Katharina Hufschmidt wechselt aus der Hansestadt Buxtehude an die Wupper und soll vor Allem auf den beiden Außenbahnen zum Einsatz kommen.

„Katharina ist ein absoluter Glücksgriff für uns.“, freut sich Trainer Martin Schwarzwald über den späten Transfer und ergänzt weiter: „Wenn sich die Gelegenheit ergibt, wollten wir auf den Außenpositionen nochmal nachlegen, da wir dort mit Michi Stefes und Micha Janouskova zwar qualitativ hervorragend besetzt sind, aber ansonsten wenig Alternativen haben. Katha ist unheimlich flexibel und kann sowohl auf beiden Außenpositionen als auch im Rückraum eingesetzt werden. Sie ist eine tolle Teamplayerin und bringt überall dort ihre Leistung wo sie gebraucht wird.“

Die Rechtshänderin erlernte das Handballspielen beim TV Aldekerk, ehe sie im ersten A-Jugend Jahr ein Doppelspielrecht für den Drittligisten TuS Lintfort erhielt. Mit den Lintforterinnen gelang ihr der Aufstieg in die 2. Bundesliga, bevor sie dem Ruf aus der Metropolregion Hamburg  folgte. Der Schritt zum Bundesligisten Buxtehuder SV, für den sie hauptsächlich im 3. Liga Team und in der A-Jugend zum Einsatz kam,  lohnte sich für die ehrgeizige Spielerin. Vor heimischem  Publikum konnte der Buxtehuder SV den Titel des deutschen A-Jugend Meisters erfolgreich verteidigen, und bescherte der gebürtigen Kerkenerin den bis dato größten Erfolg ihrer jungen Laufbahn.

Hufschmidt selbst freut sich ebenfalls über den glücklichen Zufall, der sie zum TV Beyeröhde geführt hat: „Martin und ich kennen uns schon länger aus der A-Jugend Bundesliga Zeit und bei einem zufälligen Treffen im Rahmen des A-Jugend Final Fours in Buxtehude kamen wir so ins Gespräch. Damals war noch gar nicht absehbar in welche Richtung es für mich weiter geht, lediglich, dass ich nach meinem FSJ ein Studium beginnen möchte.  Als dann klar war, dass ich mich auch für Studienplätze in der Nähe meiner Heimat bewerben werde, war der Kontakt schnell wieder hergestellt. Jetzt freue ich mich auf die Herausforderung 2. Liga und möchte meinen Teil zu einer guten Saison beitragen!“