Am Samstag in der Theodor-Eisenloh-Sporthalle (Spielbeginn 19:30 Uhr) in Nürtingen wartet auf den TV Beyeröhde der nächste harte Brocken. Ebenso wie die Schützlinge von Trainerin Sabine Nückel haben die Süddeutschen nämlich 21:15 Punkte, allerdings mit plus drei ein erheblich schwächeres Torverhältnis als der TVB (plus 32).

„"Nach den beiden deutlichen Auswärtssiegen in Zwickau und Hannover müssten wir auch mal zuhause ein Feuerwerk abbrennen“", wünscht sich Beyeröhdes Trainerin Sabine Nückel. Genau dafür kommt am Samstag mit dem Tabellenzweiten HC Rödertal der richtige Gegner in die Buschenburg (18.45 Uhr Spielbeginn), gegen den man allerdings mit Sicherheit noch zulegen muss, um erneut erfolgreich zu sein.

Das Hinspiel gegen den Aufsteiger HSG Hannover-Badenstedt hatte der TV Beyeröhdezu Saisonbeginn in der Buschenburg überraschend 29:30 verloren, eine der Niederlagen, die den 2:8 Fehlstart ausmachten. Inzwischen hat sich die Mannschaft aber erheblich gefestigt, aus den letzten acht Spielen eine Bilanz von 16:3 hingelegt und den Trainer-Wechsel von Meike Neitsch zu Sabine Nückel ebenfalls gut verkraftet. Derzeit belegen die Beyeröhderinnen einen vorzüglichen fünften Platz in der 2. Bundesliga.

Natürlich war es eine lange, aber stimmungsvolle Rückfahrt aus Zwickau, wo der TV Beyeröhde sensationell 33:21 gewonnen hatte. Ein Sieg, der sicher Selbstvertrauen gibt, ebenso wie der Erfolg bei der SG Rosengarten Ende 2016. Doch danach folgte die Enttäuschung gegen den Aufsteiger TuS Lintfort. So ein Lapsus soll jetzt am Samstag gegen die HSG Kleenheim (Sporthalle  Buschenburg um 18.45 Uhr) nicht passieren, will man vom momentan starken sechsten Tabellenplatz nicht ins Niemandsland der Liga fallen. Alle Mannschaften sind bis auf den enteilten Spitzenreiter HSG Bensheim-Auerbach relativ nahe beieinander, und dass Kleenheim derzeit nur Platz zehn ziert, hat gar nichts zu bedeuten. Kleenheim hat nämlich am vergangenen Wochenende den Tabellenzweiten HC Rödertal 22:20 besiegt und wird ebenfalls selbstbewusst in Langerfeld auftreten.

Wuppertal. Als Marieke Köhler am vergangen Samstag lange am Boden liegen blieb, da ahnten alle: Es muss schon etwas Schlimmes sein.

„Ein ganz heißes Spiel“ erwarten Beyeröhdes neue Trainerin Sabine Nückel und ihre Spielerinnen am Samstag, wenn der alte und derzeit einzige  West-Rivale, der Aufsteiger TuS Lintfort, in der Buschenburg (18.45 Uhr) zu Gast ist. Lintfort hatte lange in der Abstiegszone herum gekrebst, diese aber mit zuletzt drei Siegen in Folge am Wochenende verlassen und kommt nun mit jeder Menge Selbstbewusstsein nach Langerfeld.

Genau 35 Minuten zogen sich die Mannschaft des TV Beyeröhde, der Vorsitzende Norbert Koch und Abteilungsleiter Stefan Müller am Dienstag vor dem Training zurück, um die neue Situation (Trainerin Meike Neitsch hatte, nach dem ihr am 22. Dezember in ihrem Haus erklärt worden war, dass ihre Trainertätigkeit am Saisonende beim TVB nicht fortgesetzt würde, ihren sofortigen Rücktritt erklärt) zu besprechen. Der Mannschaft wurde mitgeteilt, dass die Kreisläuferin Sabine Nückel (31) mit sofortiger Wirkung bis zum Saisonende das Training verantwortlich leiten und auch schon am Samstag beim Heimspiel (18:45 Uhr) gegen den Tabellen-Fünften FSG Mainz 05/ Budenheim auf der Bank sitzen werde. Diskussionen habe es, so Stefan Müller, während der recht langen Besprechung nicht gegeben.

Dass der TV Beyeröhde erst am Sonntag um 16 Uhr in Nordlandhalle in Buchholz gegen die SGH Rosengarten-Buchholz antreten muss, ist angesichts der langen Rückfahrt aus Deutschlands Norden natürlich für Spielerinnen und Anhang eine ärgerliche Belastung. Doch die gute Nachricht ist, dass ein Sponsor dem Zweitligisten aus Langerfeld eine Hotelübernachtung von Samstag auf Sonntag ermöglicht, was das Ganze etwas weniger stressig macht, kann man doch schon am Samstag in Ruhe anreisen.

Dass aller guten Dinge drei sind, hoffen Spielerinnen, Trainerin und Umfeld des Frauen-Zweitligisten TV Beyeröhde. Am Samstag um 18:45 Uhr in der Buschenburg bestreiten die Handballerinnen nämlich ihr drittes Heimspiel, das letzte des Jahres 2016, in Folge und hoffen dabei auch auf den dritten Sieg hintereinander. Allerdings kommen mit den Kurpfalz Bären (früher Ketsch) Gegnerinnen, die am vergangenen Samstag den BSV Sachsen Zwickau komfortabel 33:25 geschlagen hatten und deshalb mit frischem Selbstbewusstsein nach Langerfeld auftreten werden.