Spielberichte

Im letzten Spiel des Jahres wahrt der TVB-Wuppertal seinen Heimnimbus und besiegt den SV Werder Bremen mit 28:21 (13:11). Damit bleiben die Handballgirls in der Buschenburg im Jahr 2018 ungeschlagen und konnten auch gegen das Team aus der Hansestadt das Fehlen von 5 verletzten Spielerinnen erstaunlich gut kompensieren.

Wer hätte das gedacht – trotz aller widrigen Umstände der letzten Wochen, besiegt der TVB Wuppertal auch das nächste „Schwergewicht“ der 2.Liga in eigener Halle. Beim VFL Waiblingen gab es einen 34:30 Erfolg für die Handballgirls, trotz verkorkster erster Spielhälfte.

Die Oberliga-B-Mädels hatten im Vorspiel zur Bundesligapartie gezeigt, wie es geht. Trotz dezimierter Mannschaft wurde unter den Augen des Bundesliga-Teams der Spitzenreiter vom SV Straelen mit 19:14 bezwungen und so sorgten die TVB-Mädels für die erste Überraschung des Tages.

Offensichtlich hatten sich die Bundesliga-Spielerinnen genau angesehen, wie man Tabellenführer ärgert. Mit nur 2 Spielerinnen auf der Auswechselbank, unter der Woche hatte sich auch noch Spielführerin Anna-Lena Tomlik verletzt,  zeigten die Handballgirls gegen die Kurpfalz Bären, den Top-Favoriten aus Ketsch, das zweifelsohne stärkste Spiel der bisherigen Saison.

Nun hat es den TVB Wuppertal doch erwischt. Bei der abstiegsgefährdeten TG Nürtingen kassierten die Handballgirls am Samstag mit 26:27 (12:12) ihre erste Saisonniederlage in der 2.Handball-Bundesliga, bleiben jedoch mit nun 14:4 Punkten auf dem 3.Tabellenplatz.

Mit einem Siebenmeter-Treffer in letzter Sekunde gelingt den Handballgirls beim 28:27 (13:15) gegen den HC Rödertal der dritte Auswärtserfolg der Saison. Dabei zeigte der TVB erneut in der entscheidenden Phase des Spiels starke Nerven und kam kurz vor dem Abpfiff zum Abschluss über Michelle Stefes auf der Außenposition.

Es war das gleichermaßen erhoffte, wie erwartete Duell zweier Top-Teams der Liga – nach 60 äußerst unterhaltsamen, wie spannenden Minuten trennten sich die Handballgirls und die SG 09 Kirchhof letztlich leistungsgerecht 33:33 (16:18). Zuvor hatten sich beide Teams nichts geschenkt, agierten zwar nicht immer auf allerhöchstem Liga-Niveau, glichen dies jedoch mit großer Leidenschaft aus.

Das West-Derby war bereits zur Halbzeit entschieden – mit 33:24 (19:9) besiegt der TV Beyeröhde-Wuppertal vor gut 250 Zuschauern den TuS Lintfort und wurde damit seiner Favoritenrolle gerecht. Der Grundstein für diesen klaren Erfolg wurde, wie erwähnt in der ersten Spielhälfte gelegt.

„Wir haben heute kein gutes Spiel gemacht!“ lautete das kurze und prägnante Fazit von Martin Schwarzwald nach dem Abpfiff des Pokalspiels gegen den SV Union Halle-Neustadt. Zuvor hatte der sichtlich enttäuschte TVB-Trainer beim 21:26 (10:14) erneut eine ordentliche Abwehrleistung seines Teams gesehen – 26 Gegentore gegen einen Erstligisten sind dabei eine durchaus akzeptable Quote.

Mit 23:25 (11:7) siegen die Handballgirls bei den Trierer Miezen und bleiben damit auch im vierten Spiel verlustpunktfrei. Allerdings hatte der TVB diesmal deutliche Ladehemmungen und konnte erst nach der Halbzeitpause das Spiel für sich entscheiden. Zuvor liefen die Wuppertalerinnen nahezu während der gesamten ersten Spielhälfte einem 4 Tore-Rückstand hinterher, der vor allem aus der äußerst schlechten eigenen Chancenverwertung resultierte.

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