„Das Spiel haben wir klar in der ersten Halbzeit verloren!“ bestätigte TVB-Trainer Martin Schwarzwald das, was zuvor auch die vielen mitgereisten Wuppertaler Fans kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen mussten. Beim 30:28 (17:10) Sieg des TuS Lintfort gegen den TV Beyeröhde-Wuppertal, blieben die Handballgirls im ersten Spielabschnitt vieles schuldig.

Sowohl offensiv, als auch defensiv waren die abstiegsbedrohten Gastgeberinnen den TVB-Spielerinnen buchstäblich immer einen Schritt voraus. Der TuS Lintfort spielte so, wie man es von einem Team erwartet, das zuletzt im Kampf gegen den Abstieg wichtige Punkte gemacht hatte. Das Team aus der Klosterstadt zeigte sich selbstbewusst und beherzt – auf der anderen Seite konnten die Handballgirls nur selten auftrumpfen. Zu zögerlich in den Offensivaktionen, unsicher im Abschluss und in der Deckung viel zu passiv, präsentierte sich der Tabellendritte aus Wuppertal im ersten Spielabschnitt. „Da hat man deutlich gesehen, dass uns momentan die Alternativen im Rückraum fehlen!“ kommentierte auch Abteilungsleiter Stefan Müller die schwache erste Halbzeit.

Der 17:10 Halbzeitstand ließ Schlimmes erahnen, doch in der Pause schien Martin Schwarzwald die richtigen Worte für seine Mädels gefunden zu haben. Zwar war des Spiel des TVB immer noch nicht fehlerfrei, doch von nun an zeigten die Handballgirls ihr Kämpferherz. Der TuS Lintfort verlor, sichtlich beeindruckt zeitweise den Faden und in der 45. Spielminute gelang beim 22:22 erstmals der Ausgleichstreffer. Postwendend konnte Lintfort jedoch, auch begünstigt durch eine Zeitstrafe gegen Michelle Stefes, wieder auf 25:22 davonziehen und war damit wieder in der Erfolgsspur. In einer hektischen Schlussphase fanden die Handballgirls keine Mittel mehr, um das Spiel noch zu drehen und mussten damit für die schwache erste Spielhälfte letzlich die Zeche zahlen.

 

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