Mit einer Kampfansage war der abstiegsbedrohte TVB Wuppertal in die Partie gegen den favorisierten Tabellensechsten VFL Waiblingen gegangen. Doch bei der anschließenden 25:30 (11:16) Niederlage war es leider allzu oft auch nur der zuvor angekündigte Kampf und Einsatz, der bei den Handballgirls stimmte.

Von Beginn an schlichen sich immer wieder Fehler ins Beyeröhder Spiel ein, die es damit den Gästen leicht machten, die Punkte aus der Buschenburg zu entführen.

Das Spiel begann mit hohem Tempo auf beiden Seiten – schnelle Gegenstöße hüben wie drüben – zumeist mit dem besseren Ende für die Gäste, die ihre Chancen deutlich besser nutzten. So lag der TVB bereits nach 16 Minuten mit 4:10 zurück und trauerte zu diesem Zeitpunkt schon etlichen vergebenen Torgelegenheiten nach, wobei nicht verschwiegen werden soll, dass hierbei auch einige Male das Aluminium des Torgehäuses den Tigers helfend zur Seite stand. Die Gäste hingegen nutzten diesen Umstand konsequent aus, und vor allem VFL-Regisseurin Sinah Hagen war von den Handballgirls kaum zu bremsen. In der Endphase der ersten Halbzeit konnten die Handballgirls zwar zwischenzeitlich auf 8:11 verkürzen, doch Waiblingen legte einen Zwischenspurt ein und stellte zur Pause erneut einen 5 Tore-Vorsprung her.

Die zweite Spielhälfte war weitestgehend eine Dublette der ersten, wobei die ohnehin schon spielerisch schwache Partie nach der Pause noch weiter an Niveau verlor. Der VFL konnte den Vorsprung zunächst auf 8 Tore zum 14:22 (40.Min.) ausbauen und profitierte hierbei wie schon zuvor, von den oft überhastet abgeschlossenen Angriffen der Handballgirls. Wie schon beim letzten Heimspiel gegen Herrenberg, zeigten die Handballgirls aber auch gegen Waiblingen im zweiten Durchgang große Moral und kamen nochmal auf, schafften es in den entscheidenden Situationen jedoch nicht, ihre Möglichkeiten in Zählbares umzumünzen und so den Gegner unter Druck zu setzen. Am Ende konnte der TVB die zweite Spielhälfte zwar ausgeglichen gestalten, doch wie schon so oft in den vergangenen Wochen bleibt den Handballgirls am Ende nur die Erkenntnis, alles versucht zu haben und dass wieder einmal mehr drin gewesen wäre...  

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