Alles andere als zufrieden trat der Beyeröhder Tross am Samstagabend vom Bodenseeaus die Heimreise an: Beim bisher punktlosen Schlusslicht SV Allensbach erreichte der Zweitliga-Aufsteiger lediglich ein 23:23 (12:12) und blieb damit weit unter seinen Möglichkeiten.

„Wenn man bei 22:20 Führung kurz vor Schluss noch so viele Fehlwürfe und technische Fehler produziert, dann muss man am Ende sogar froh wein, dass es nach zu einem Punkt gereicht hat“, ärgerte sich Meike Neitsch und dachte, wie auch die Spielerinnen und der kleine mitgereiste Anhang an die starke Leistung die der TVB am letzten Wochenende bei der knappen 30:31 Niederlage gegen das Spitzen-Team von Sachsen Zwickau geboten hatte.
„Mit der Leistung von voriger Woche hätten wir hier klar gewonnen“, war die allgemeine Meinung. Auf die auch vom TVB bevorzugte 3-2-1-Deckung der Gastgeberinnen in der Riesenberg Sporthalle war man taktisch vorbereitet, doch mit der Umsetzung klappte es bei weitem nicht, was sich auch in der die für Beyeröhder Verhältnisse geringen Torausbeute niederschlägt. „Da wurden die Vorgaben nicht umgesetzt“, kritisierte die sichtlich verstimmte Trainerin. Lediglich die fünf Treffer von Außen Michelle Stefes und die sechs aus dem Rückraum von Marieke Köhler erinnerten da an den sonstigen Beyeröhder Torhunger.
Auch mit der – wegen der eher kleinen Allensbacher Angreiferinnen – im Laufe des Spiels auf 6-0 umgestellten Abwehr war wenig Staat zumachen. Zwar kam aus dem Rückraum der Heimmannschaft nur noch wenig auf das von Bernadett Steller gut gehütete Tor, doch dafür entwischte die Allensbacher Kreisläuferinnen den hoch gewachsenen TVB-Deckungsspielerinnen ein ums andere mal und schloss erfolgreich ab. Mit der Erkenntnis „Gegenüber der Vorwoche waren das heute zwei Klassen Unterschied“, ging es frustriert per Bus in die um eine Stunde verlängerte Nacht.

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