Spielberichte

Eine reine Nervensache war das Abstiegsderby zwischen dem HSV Solingen-Gräfrath und dem TVB Wuppertal, wobei sich hier die Gastgeberinnen aus der Klingenstadt in den Schlussminuten als sattelfester erwiesen. 

Schockstarre beim TVB Wuppertal. Die Langerfelderinnen unterliegen mit 30:35 (12:18) bei der SG H2Ku Herrenberg und befinden sich damit spätestens jetzt mitten im Abstiegskampf. Dabei hatte es für die Handballgirls durchaus verheißungsvoll begonnen – der TVB stand in der Abwehr solide, konnte hieraus resulitierend eine Reihe einfacher Tore erzielen und legte bis zur 20. Spielminute eine 11:8 Führung vor.

Bei der 30:32 (16:19)-Niederlage gegen HC Leipzig zeigte sich der TVB Wuppertal zwar erneut formverbessert, stand aber dennoch mit leeren Händen da. Gegen den mehrfachen Altmeister zeigte sich die Mannschaft von Sabine Nückel über die gesamte Spielzeit auf Augenhöhe. Allerdings machten die Gastgeberinnen in den entscheidenden Phasen der Partie im Gegensatz zu den Gästen zwar kleine, aber entscheidende Fehler, die Leipzig zum Sieg reichte.

Nein, eine ergebnistechnische Wende konnten die Handballerinnen des TVB Wuppertal nach der ereignisreichen Woche bei ihrem Zweitligaspiel bei Spitzenreiter SV Union Halle-Neustadt nicht einleiten. Dennoch zeigten sich die Beyeröhder Handballgirls bei der 23:31 (13:11)-Niederlage formverbessert und bestätigten die Hoffnung der Verantwortlichen, mit der Trennung von Ex-Trainerin Dagmara Kowalska neue Impulse setzen zu können.

Es ist wie verhext – in eigener Halle können die Handballgirls nicht mehr gewinnen. Mehr als 220 Fans wollten den TVB zu Jahresbeginn sehen und endlich wieder einen Heimsieg feiern. Doch am Ende ging der Bundesligaclub aus dem Wuppertaler Osten mit 20:32 (8:13) gegen den VFL Waiblingen unter.

Mit 28:26 (16:16) siegt der TVB Wuppertal im letzten Spiel des Jahres bei der HSG Freiburg und beschert damit seinen Fans einen versöhnlichen Jahresabschluss.

So knapp wie das Endergebnis, war die Partie beim Aufsteiger auch während der gesamten 60 Minuten. Zwar lagen die Handballgirls ab der 5.Spielminute in Front, konnten sich aber ihrer Sache nie sicher sein.

Trotz einer 17:10-Führung standen die Handballerinnen des 2.Bundesligisten TVB Wuppertal bei der 25:26-Niederlage gegen die Füchse Berlin mit leeren Händen da und „versaute“ sich mit der unfassbaren Niederlage selbst die anstehende Weihnachtsfeier.

Mit der 21:23(10:11)-Niederlage gegen TuS Lintfort bleiben die Handballerinnen des TVB Wuppertal in den Niederungen der 2. Bundesliga. Von den formulierten Zielen der Verantwortlichen und der Mannschaft am Ende unter den ersten fünf der Liga zu landen, sind die Damen um Trainerin Dagmara Kowalska genauso weit entfernt, wie die UNO-Staaten von ihren Klimazielen. Vielmehr müssen Michelle Stefes und ihre Mitspielerinnen aufpassen, nicht in den Sog des Abstiegskampfs eingezogen zu werden.

Mit 22:24 (11:14) unterliegt der TVB Wuppertal bei der TG Nürtingen und bleibt während der gesamten Spielzeit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Ein sichtlich angefressener TVB-Chef Norbert Koch brachte es nach Spielende auf den Punkt: „Das war ein absolut blutarmer Auftritt unseres Teams – so darf man sich hier nicht präsentieren!“

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