Beim Auswärtserfolg in Waiblingen war die Partie für Ramona Ruthenbeck nach bereits 10 Minuten beendet. Nach einem Zusammenprall musste die Top-Scorerin des TVB Wuppertal mit Knieschmerzen passen, und obwohl es zunächst nicht zwingend danach aussah, haben sich nun die schlimmsten Befürchtungen bestätigt: Beim MRT-Termin wurde ein Kreuzbandriss festgestellt. Damit ist für die Spielmacherin der Handballgirls die Saison vorzeitig beendet.

Die Freude über den großartigen Heimsieg der Handballgirls gegen den  Tabellenführer, die „Kurpfalz Bären“ aus Ketsch, währte beim TVB nicht allzu lange. Mit lediglich nur einer regulären Hallen-Trainingseinheit musste der Wuppertaler Zweitligist in dieser Woche auskommen – und das vor dem schweren Spiel beim Tabellen-Fünften in Waiblingen, wo der ohnehin personell gebeutelte TVB am kommenden Samstag antreten muss. Der Grund: Erneut wurde die Sporthalle Buschenburg, Trainings-und Spielstätte der Handballgirls wegen Haftmittel-Verschmutzung für mehrere Tage gesperrt.

Am vergangenen Samstag gab es für die Handballgirls in Nürtingen die erste Saison-Niederlage. Der favorisierte TVB musste sich dem Tabellen-Dreizehnten knapp mit 26:27 geschlagen geben. Eine vermeidbare Niederlage – oder die Folge einer verletzungsbedingt, dünnen Personaldecke? Wo stehen die Handballgirls vor dem Spitzenspiel gegen die Kurpfalz Bären? Trainer Martin Schwarzwald gibt Auskunft:

Wir wollen den Sieg in Rödertal am kommenden Samstag auf jeden Fall bestätigen!“ gibt TVB-Coach Martin Schwarzwald vor dem Spiel bei der TG Nürtingen klar die Richtung vor. Und dies, obwohl nach Sylvia Szücs und Hannah Kamp nun auch Rückraum-Ass Pia Adams verletzungsbedingt länger ausfällt und  Katharina Hufschmidt mit einer Muskelverletzung zumindest in Nürtingen zuschauen muss.

Nach dem Kracher gegen Kirchhof wartet am kommenden Sonntag eine nicht minder schwere Aufgabe auf die Handballgirls des TVB Wuppertal. Es geht in die Nähe von Dresden, ins knapp 600 km entfernte Großröhrsdorf und der dort beheimatete HC Rödertal dürfte der nächste große Prüfstein für die Handballgirls werden.

Nach zwei spielfreien Wochenenden haben es die Handballgirls am kommenden Samstag erstmals in der Hand, auch gegen ein Schwergewicht der 2.Bundesliga den Anspruch auf eine Spitzenposition zu untermauern.

Am kommenden Samstag ist Aufsteiger TuS Lintfort zu Gast in der Langerfelder Buschenburg, und das ist dann für den TV Beyeröhde-Wuppertal auch schon die einzige Zweitliga-Partie, die den Namen „Derby“ annähernd verdient.

Die 21:26 Niederlage im DHB-Pokal gegen Erstligist Halle-Neustadt war beim TV Beyeröhde-Wuppertal rasch abgehakt. Nicht so die Lehren, die TVB-Trainer Martin Schwarzwald für sich und sein Team hieraus gezogen hat: „Wir haben gezeigt bekommen, dass es in knappen Spielen oft auf Kleinigkeiten ankommt und werden an diesen Punkten weiter arbeiten, um in den entscheidenden Momenten die richtigen Stiche zu setzen.“

Selten hat man beim TV Beyeröhde-Wuppertal so freudig auf ein Pokalspiel der 2.Hauptrunde geblickt. Das liegt natürlich zum einen am attraktiven Gegner, denn die Handballgirls empfangen am kommenden Sonntag um 16:30 Uhr den SV Union Halle-Neustadt aus der 1.Bundesliga. Zum anderen weiß man beim Wuppertaler Zweitligisten aktuell um die eigenen Stärken – mit 4 Siegen in Folge sind die Handballgirls neben den Kurpfalz Bären als einziges Team der 2.Liga verlustpunktfrei.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok