Kurz vor der EM-Pause ist knapp ein Drittel der Saison ist in der 2.Frauenhandball-Bundesliga absolviert, wobei das Tabellenbild durch diverse Spielverlegungen noch etwas verzerrt ist. Der TVB Wuppertal hat nach einem durchaus anspruchsvollen Auftaktprogramm 4 Pluspunkte auf dem Konto. Die Siege gegen Nord-Harrislee und Rödertal waren dabei sicherlich Pflichtsiege für die Handballgirls, um den angestrebten Klassenerhalt zu realisieren. Mehr als man von den neuen Handballgirls erwarten durfte…? Oder weniger als erhofft? Hier die Zwischenbilanz des  neuen TVB-Trainers Dominik Schlechter:

Die klare 31:21 Niederlage bei der TG Nürtingen wurde beim TVB Wuppertal recht schnell und offensiv aufgearbeitet, denn am kommenden Samstag steht das wichtige Spiel gegen den HC Rödertal für die Handballgirls auf dem Programm. „Wir haben bereits unmittelbar nach dem Spiel miteinander gesprochen und klar für uns alle festgestellt, dass der Auftritt in der 2. Halbzeit bei weitem nicht dem entspricht, was wir anbieten wollen und auch können.

Nach der 24:27 (14:16)-Niederlage gegen den BSV Sachsen Zwickau warten die Handballerinnen des TVB Wuppertal auch nach dem dritten Saisonspiel weiter auf den ersten Punkt in der 2. Bundesliga der Frauen. Einen Punkt hätten sich die Wuppertaler Handballgirls in der zur ungewohnten Zeit am Sonntagnachmittag ausgetragenen Partie gegen die Spitzenmannschaft aus Zwickau auf alle Fälle verdient gehabt, musste am Ende aber wieder etwas Lehrgeld bezahlen.

Zu ungewohnter Zeit, nämlich am kommenden Sonntag um 15:30 Uhr, empfangen die Handballgirls einen der Ligafavoriten zum zweiten Heimspiel in der Sporthalle Buschenburg. Gegen den BSV Sachsen Zwickau ist die Rollenverteilung eindeutig – die Handballgirls gehen als Außenseiter in die Partie gegen die Damen des Zweitliga-Dinos.

Die klare 20:31 Niederlage am vergangenen Samstag beim BSV Sachsen Zwickau war sicherlich nicht dazu angetan, die Stimmung beim abstiegsbedrohten Zweitligisten TVB Wuppertal zu verbessern. Mehr und mehr kommt man dort ins Grübeln und fragt sich, wann nun endlich der Knoten bei den Handballgirls platzt. „Letztlich braucht die Mannschaft einfach mal wieder ein Erfolgserlebnis – das würde neue Kräfte freisetzen!“ ist man sich im Wuppertaler Osten sicher.

Wenn am kommenden Samstag die Handballgirls des TVB Wuppertal beim bergischen Nachbarn HSV Solingen-Gräfrath antreten, ist dies diesmal kein gewöhnliches Derby. Vielmehr steht momentan beiden Teams das Wasser bis zum Hals, wobei der HSV als Aufsteiger und aktuell Tabellenletzter nicht unerwartet um den Klassenerhalt kämpft.

Es ist nicht nur ein Duell zweier Tabellennachbarn, wenn am kommenden Samstagabend die SG 09 Kirchhof beim TVB Wuppertal in der Langerfelder Buschenburg gastiert. Es ist auch die Auseinandersetzung zweier Teams, die im bisherigen Saisonverlauf die selbst gesteckten Ziele weit verfehlt haben und in Folge dessen zu Jahresbeginn ein Trainerwechsel vollzogen wurde.

50 Minuten lang war der TVB Wuppertal am vergangenen Samstag gegen den SV Union Halle-Neustadt ein ebenbürtiger Gegner – dann ging jedoch den Handballgirls gegen den Spitzenreiter aus Sachsen die Puste aus.

Wenn am kommenden Samstag der TVB Wuppertal auswärts auf den Tabellen-Primus SV Union Halle-Neustadt trifft, ist man geneigt von einer leichten Aufgabe zu sprechen. Die Tabellensituation zeigt, dass der TVB als Zwölfter im Grunde als Außenseiter ohne Druck in der Saalestadt antreten kann.

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