Zum letzten Mal in dieser Saison geht es für die Handballgirls des TVB Wuppertal am kommenden Samstag um Meisterschaftspunkte. Zu Gast in der Buschenburg ist der SV Werder Bremen, und auch wenn es im Grunde für beide Teams um nichts mehr geht, ist diese Begegnung durchaus reizvoll.

Zwei Heimspiele hat Zweitligist TVB Wuppertal noch zu bestreiten, und nur die wenigsten hatten wohl damit gerechnet, dass bereits zum jetzigen Zeitpunkt der Klassenerhalt für die Handballgirls feststeht. Dabei kann man gar nicht oft genug auf die denkwürdige 11:1 Punkte-Bilanz  des TVB in den letzten Wochen verweisen, der zuletzt beim 29:17 Kantersieg gegen Mitkonkurrent SG 09 Kirchhof den Verbleib in der zweithöchsten Spielklasse perfekt gemacht hatte.

Noch einen Sieg aus den letzten drei Spielen benötigt der TVB Wuppertal zum sicheren Klassenerhalt und selbst mit einem Unentschieden könnte man wahrscheinlich den Verbleib in der 2.Bundesliga feiern. Da die Handballgirls gegenüber der direkten Konkurrenz aus Kirchhof mit dem deutlich besseren Torverhältnis ausgestattet sind, hätte der TVB bei Punktgleichheit wohl die Nase vorne.

Nach den zwei nicht unbedingt erwarteten Siegen gegen die Spitzenteams der Füchse Berlin und des TuS Lintfort, steht am kommenden Samstag eine nicht minder schwierige Aufgabe für die Handballerinnen des TVB Wuppertal auf dem Programm. Es geht in den Breisgau zur HSG Freiburg.

5 Punkte aus den letzten 3 Spielen – die Handballgirls drehen auf der Zielgeraden nochmal richtig auf, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu sichern. Dabei konnte sich vor allem die Defensiv-Leistung in den letzten Spielen sehen lassen, sodass die Wuppertalerinnen auch beim Torverhältnis einiges an Boden gut machen konnten.

Es war eines dieser verflixten Spiele, in denen die Handballgirls zwischenzeitlich klar geführt hatten, am Ende jedoch mit leeren Händen da standen. Beim Hinspiel in Lintfort setzte es gegen den TuS am Ende eine 29:23 Niederlage nach 12:15 Halbzeitführung und die Gastgeberinnen konnten ihrer Favoritenstellung letztlich gerecht werden.

Gegen Nürtingen hat sich der TVB Wuppertal am vergangenen Samstag zwar nicht die erhofften 2 Punkte holen können, dennoch war das 27:27 Unentschieden am Ende Gold wert. „Die Mannschaft war diesmal deutlich konzentrierter und konnte so die Fehlerquote erheblich reduzieren“ nennt Abteilungsleiter Stefan Müller einen der Hauptgründe für den verdienten Punktgewinn gegen die Gäste aus Schwaben. Vor allem aber für das Selbstbewusstsein der Handballgirls ist der Punktgewinn nicht zu vernachlässigen. Nun hat der TVB noch 7 Spiele zu bestreiten, und die Wochen der Wahrheit beginnen für die Wuppertalerinnen am kommenden Samstag mit dem Auswärtsspiel beim Tabellen-Vorletzten HC Rödertal.

Mit der Verpflichtung von Dieter Trippen als Sportdirektor und der künftigen Zusammenarbeit mit Fynn Holpert im Bereich Marketing hat sich die Führungsetage des TVB Wuppertal breiter aufgestellt, um weiterhin das Projekt 2.Bundesliga realisieren zu können. „Nun muss die Mannschaft liefern!“ ist man sich in der Folge beim Wuppertaler Zweitligisten einig, denn die Handballgirls haben es durchaus noch in der Hand, den sportlichen Klassenerhalt zu sichern.

Zum Abschluss einer durchaus ereignisreichen Woche müssen die Handballerinnen des TVB Wuppertal zum nächsten Auswärtsspiel an die dänische Grenze reisen - es geht Richtung Flensburg zum Tabellen-Siebten TSV Nord-Harrislee.

Die „Nordfrauen“ dürfen ohne Zweifel als das Team der Stunde bezeichnet werden, denn bereits seit dem 21.11.2020 hat der TSV keinen Punkt mehr abgegeben.

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