Alles andere als närrisch dürfte es am kommenden frühen Samstagabend in der Eyler-Sporthalle in Kamp-Lintfort zugehen. Denn dort ist der TVB Wuppertal beim TuS Lintfort zu Gast und für die Hausherrinnen aus der Klosterstadt geht es um wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

Dass sich auf der anderen Seite der TVB auf seinem stattlichen Punktekonto (32:8) ausruhen wird, ist ebenfalls nicht zu erwarten. Das Team von Coach Martin Schwarzwald ist nach wie vor erfolgshungrig und will auch in Lintfort, mit kleinem Kader bestehen. Der TuS kann bislang durchaus einige respektable Ergebnisse vorweisen – die Füchse Berlin und Rödertal wurden in eigener Halle besiegt, auswärts konnte Lintfort zuletzt in Zwickau ein Remis erreichen und am vergangenen Samstag in Nürtingen sogar doppelt punkten. TVB-Coach Martin Schwarzwald ist vorsichtig optimistisch: "Lintfort hat in den vergangenen beiden Spielen durchaus überzeugt und verfügt mit Loes Vandewal und Annefleur Bruggeman über zwei individuell starke Rückraumspielerinnen. Unsere Lage ist unverändert kritisch. Neben dem kleinen Kader haben wir mit einer Krankheitswelle und der ein oder anderen Blessur zu kämpfen. Unseren Trainingsbetrieb halten wir seit Wochen mit viel Mühe am Leben. Aus der Not heraus sind wir mental zu wahren Monstern mutiert und ich hoffe, dass uns diese Eigenschaft auch gegen Lintfort wieder etwas Zählbares einbringt."

Bei den Handballgirls hofft man unterdessen, dass die Kräfte weiterhin reichen. Erster Lichtblick - in Kürze wird wohl mit Hannah Kamp die erste Langzeitverletzte wieder zum Kader stoßen. Im Rückraum wird es jedoch noch ein wenig dauern, bis Pia Adams und Natalie Adeberg wieder dabei sind. Ein kleiner Trost für den TVB ist da sicherlich, dass inzwischen fest steht, dass außer Pia Adams und Johanna Heldmann dem TVB wohl alle weiteren Spielerinnen für die kommende Saison erhalten bleiben.

 

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