Im letzten Spiel des Jahres wahrt der TVB-Wuppertal seinen Heimnimbus und besiegt den SV Werder Bremen mit 28:21 (13:11). Damit bleiben die Handballgirls in der Buschenburg im Jahr 2018 ungeschlagen und konnten auch gegen das Team aus der Hansestadt das Fehlen von 5 verletzten Spielerinnen erstaunlich gut kompensieren.

Beim Auswärtserfolg in Waiblingen war die Partie für Ramona Ruthenbeck nach bereits 10 Minuten beendet. Nach einem Zusammenprall musste die Top-Scorerin des TVB Wuppertal mit Knieschmerzen passen, und obwohl es zunächst nicht zwingend danach aussah, haben sich nun die schlimmsten Befürchtungen bestätigt: Beim MRT-Termin wurde ein Kreuzbandriss festgestellt. Damit ist für die Spielmacherin der Handballgirls die Saison vorzeitig beendet.

Die Freude über den großartigen Heimsieg der Handballgirls gegen den  Tabellenführer, die „Kurpfalz Bären“ aus Ketsch, währte beim TVB nicht allzu lange. Mit lediglich nur einer regulären Hallen-Trainingseinheit musste der Wuppertaler Zweitligist in dieser Woche auskommen – und das vor dem schweren Spiel beim Tabellen-Fünften in Waiblingen, wo der ohnehin personell gebeutelte TVB am kommenden Samstag antreten muss. Der Grund: Erneut wurde die Sporthalle Buschenburg, Trainings-und Spielstätte der Handballgirls wegen Haftmittel-Verschmutzung für mehrere Tage gesperrt.

Wer hätte das gedacht – trotz aller widrigen Umstände der letzten Wochen, besiegt der TVB Wuppertal auch das nächste „Schwergewicht“ der 2.Liga in eigener Halle. Beim VFL Waiblingen gab es einen 34:30 Erfolg für die Handballgirls, trotz verkorkster erster Spielhälfte.

Die Oberliga-B-Mädels hatten im Vorspiel zur Bundesligapartie gezeigt, wie es geht. Trotz dezimierter Mannschaft wurde unter den Augen des Bundesliga-Teams der Spitzenreiter vom SV Straelen mit 19:14 bezwungen und so sorgten die TVB-Mädels für die erste Überraschung des Tages.

Offensichtlich hatten sich die Bundesliga-Spielerinnen genau angesehen, wie man Tabellenführer ärgert. Mit nur 2 Spielerinnen auf der Auswechselbank, unter der Woche hatte sich auch noch Spielführerin Anna-Lena Tomlik verletzt,  zeigten die Handballgirls gegen die Kurpfalz Bären, den Top-Favoriten aus Ketsch, das zweifelsohne stärkste Spiel der bisherigen Saison.

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