Nach den zwei  Heimsiegen gegen Freiburg und Kirchhof ist beim TVB Wuppertal der größte Druck erstmal vom Kessel. Das Team von Trainer Dominik Schlechter hat dabei starke Nerven gezeigt und mit den Punktgewinnen gegen die direkte Konkurrenz Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben getankt.

Am kommenden Samstag müssen die Handballgirls nun erneut gegen einen Tabellen-Nachbarn antreten. Es geht zum SV Werder Bremen, der mit fast exakt gleichem Torverhältnis und ebenfalls 8 Pluspunkten gleich hinter den Wuppertalerinnen auf Platz 11 der Tabelle zu finden ist. Allerdings hat das Team aus der Hansestadt noch ein Spiel mehr absolviert und daher bereits 16 Minuspunkte auf dem Konto.

Dennoch schätzt Schlechter den Gegner hoch ein: „Bremen hat - ähnlich wie wir - nach einem schwierigen Auftakt zuletzt konstant gepunktet und ist generell mit viel Qualität ausgestattet. Das wird eine ganz schwierige Aufgabe für uns! Wenn wir eine Chance haben wollen, müssen wir es schaffen, auch mal über 60 Minuten ein gutes Auswärtsspiel zu machen. Das haben wir in dieser Saison noch nicht geschafft, und das wurmt uns selbst am meisten.“

Allerdings sind die Voraussetzungen hierfür beim TVB momentan alles andere als ideal. Drei Ausfälle haben die Handballgirls inzwischen zu beklagen. Zuletzt hatte sich Michelle Stefes gegen Kirchhof am Sprunggelenk verletzt und fällt für die nächsten Spiele aus. Dennoch gibt sich der TVB-Coach kämpferisch: „Michis Ausfall ist für uns kaum zu kompensieren. Aber die Mädels haben in den vergangenen Monaten oft eindrucksvoll gezeigt, wie sie mit widrigen Umständen und Rückschlägen umgehen.“ 

Anwurf in der schmucken, vereinseigenen „Klaus-Dieter-Fischer-Halle“ ist um 19:30 Uhr. Das Spiel wird vom Gastgeber im Livestream bei Sportdeutschland übertragen.

 

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