Die Handballgirls des TVB Wuppertal haben ihr Heimspiel gegen den Tabellendritten, die SG H2Ku Herrenberg mit 27:32 (12:16) verloren. Dabei zeigten die Gastgeberinnen über weite Strecken erneut eine ansprechende Leistung, müssen sich aber die Kritik gefallen lassen, in der ersten Viertelstunde nicht so richtig auf dem Feld gewesen zu sein.

Die Handballgirls konnten in der 3.Spielminute durch die bestens aufgelegte Leonie Schmitz zwar mit 2:1 in Führung gehen – in der Folge übernahmen die „Kuties“ jedoch die Regie und konnten sich zwischenzeitlich eine 7 Tore-Führung erspielen. Die Gastgeberinnen wirkten in der Offensive fahrig und waren in der Abwehr viel zu passiv. Immer wieder konnten die Gäste einfache Treffer vom Kreis oder über die Außenpositionen erzielen. Und auch gegen den Herrenberger Rückraum waren die Beyeröhder Abwehrspielerinnen in der frühen Phase des Spiels eher beeindruckte Zuschaurinnen, als ernsthafte Gegnerinnen. Immerhin gelang zur Pause dank einer Leistungssteigerung eine kleine Ergebniskorrektur (12:16), die ein wenig Hoffnung machte.

 

Im zweiten Durchgang waren die Handballgirls wild entschlossen, das Spiel noch zu drehen, doch wie schon so oft zuvor sorgte eine Vielzahl kleiner Fehler in Summe dafür, dass der TVB die SG nicht ernsthaft in Gefahr bringen konnte. Einzig in der 35.Minute konnte der TVB durch Geburtstagskind Ramona Ruthenbeck auf 3 Tore verkürzen. Ansonsten zeigte Herrenberg warum man in dieser Saison zusammen mit Berlin und Zwickau an der Spitze steht. Auf der anderen Seite kämpfte der TVB wacker und steckte nie auf. Allerdings konnten die inzwischen drei Verletzungs-Ausfälle (neben Michelle Stefes und Jule Kürten musste nun auch Rückraumspielerin Anna Lena Bergmann passen) nicht kompensiert werden, wobei sich Neuzugang Lina Hovenjürgen prächtig einführte und mit 3 Treffern aus der zweiten Reihe ihr Potenzial zeigte.  Am Ende eine sicherlich einkalkulierte Niederlage gegen den Tabellendritten, wobei jedoch die Art und Weise wie die Handballgirls in der Anfangsviertelstunde agierten, für Trainer Dominik Schlechter und sein Team durchaus Fragen aufwirft.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok