Auch im ersten Auswärtsspiel gab es für die Handballerinnen des TVB Wuppertal keine Punkte. Beim 23:25 (11:15) gegen Bundesliga-Absteiger FSV Mainz 05 lag das Team von Dominik Schlechter, wie schon gegen Nürtingen immer wieder in Schlagweite, verpasste es in den entscheidenden Situationen jedoch, die Gastgeberinnen ernsthaft in Gefahr zu bringen.

Die Wuppertalerinnen konnten zunächst mit 2:0 in Führung gehen – Michelle Stefes verwandelte sicher zwei Siebenmeter für den TVB. Die „Meenzer Dynamites“ konnten erstmals durch Elisa Burkholder in der 15.Spielminute zum 5:5 ausgleichen. Auf Beyeröhder Seite gab es dann den nächsten verletzungsbedingten Ausfall zu beklagen – Nika Matavš konnte nicht mehr weitermachen, sodass sich nun die Möglichkeiten im Rückraum der Handballgirls auf ein Minimum reduzierten. Mainz fand immer besser ins Spiel und zog bis zur Pause auf 15:11 davon.

Im zweiten Durchgang zeigten die Handballgirls dann erneut große Moral und ließen sich von den Hausherrinnen nicht abschütteln. In der 41. Spielminute konnte der TVB durch einen Treffer von Mona Bratzke sogar auf 16:18 verringern. Überhaupt waren die beiden Außenspielerinnen Insa Weisz und Mona Bratzke an diesem Abend äußerst erfolgreich und erzielten zusammen 11 (5/6) Treffer für die Handballgirls. Leider gelang es jedoch nicht, den Abstand weiter zu verkürzen und damit den FSV mehr unter Druck zu setzen. Mainz konnte sich wieder befreien und stellte den alten 4 Tore-Vorsprung wieder her. In der Schlussphase des Spiels konnten die großartig kämpfenden Handballgirls erneut bis auf zwei Tore verkürzen (23:21/54.Min.). Doch auch diesmal bewahrten die Gastgeberinnen die Nerven und die beste Mainzerin Saskia Wagner versetzte dann in der 57. Spielminute den Handballgirls den Todesstoß zum 25:21. Mona Bratzke und Anna Lena Bergmann, die sich trotz anhaltender Fußbeschwerden erneut durchbiss, konnten nur noch die Treffer zum 25:23 Endstand  erzielen.

 Nika Matavs bremst Elisa Burkholder (Foto 1.FSV Mainz 05)

Nach dem Spiel kommentierte Trainer Dominik Schlechter die knappe Niederlage: „Die Mädels haben hier alles gegeben und in puncto Einsatz kann ich meinem Team überhaupt nichts vorwerfen. Der zusätzliche Ausfall von Nika war dann einfach für uns nicht mehr zu kompensieren und neben den mangelnden Alternativen in der Offensive, hatten wir auch im Deckungszentrum heute einige Schwächen, die Mainz ausnutzen konnte“.

Am kommenden Samstag sind die Kurpfalz Bären aus Ketsch zu Gast in der Buschenburg - ebenfalls Bundesliga-Absteiger und heißer Kandidat für den Wiederaufstieg.

 

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