Handball-Zweitligist TVB Wuppertal hat auch sein fünftes Saisonspiel verloren. Beim haushohen Favoriten Füchse Berlin unterlagen die Wuppertalerinnen am Samstagabend mit 24:30 (11:15). „Wir waren hier nicht sechs Tore schlechter als ein starkes Berlin“, sagte Trainer Dominik Schlechter nach der Partie. Sein Team habe auf jeden Fall eine Reaktion auf die schwache Leistung beim letzten Spiel vor der Herbstpause vor drei Wochen in Solingen gezeigt. Berlin bleibt mit jetzt 8:2 Punkten oben dran.

Anfangs habe man das Spiel ausgeglichen gestalten können, hob Schlechter als positiv hervor. Durch Insza Weisz und einen verwandelten Siebenmeter von Michelle Stefes gingen die Gäste sogar mit 2:0 in Führung, blieben bis zum 6:6 nach 16 Minuten durch die am Ende fünffache Torschützin Lina Hovenjürgen auf Augenhöhe. Danach zog Berlin allerdings bis auf 15:10 weg. Lea Flohr erzielte den 11:15-Halbzeitstand aus Beyeröhder Sicht.

Nach einem Doppelschlag von Insa Weisz kamen die Gäste nach 34 Minuten beim 15:16 noch einmal bis auf ein Tor heran, hielten danach lange einen Rückstand von zwei, drei Toren ehe Berlin in den letzten fünf Minuten doch noch zu dem klaren Sieg kam. Beste Schützin auf BHC-Seite war Nika Matavs mit sechs Treffern. Anna Lena Bergmann und Jule Kürten waren nach Verletzungspause wieder dabei, wurden von Dominik Schlechter aber nur dosiert eingesetzt. „Sie waren noch kein Faktor, brauchen noch Trainings- und Spielpraxis. Aber schön, dass sie wieder mit dabei waren“, so Schlechter. Kürten, die ein Jahr lang verletzt gewesen war, soll sich in der 3. Liga beim TB Wülfrath, für das sie ein Zweitspielrecht besitzt, zunächst einmal weitere Praxis holen. Dort wird sie am Sonntag im Einsatz sein. Hanna Wagner wurde mit Leistenproblemen nicht eingesetzt. Ob Schlechter auf sie in der kommenden Woche zurückgreifen kann, ist unsicher. „Es könnte eng werden“, sagt er vor dem richtungweisenden Heimspiel gegen Aldekerk, das wie der TVB noch ohne Sieg ist. Bei Solingen-Gräfrath, wo der TVB vor drei Wochen mit 20:32 unter die Räder gekommen war, hatte Aldekerk an diesem Samstag beim 29:30 (16:16) allerdings an einer Überraschung geschnuppert. „Wir wissen, dass wir nächste Woche gegen Aldekerk die ersten Punkte holen müssen“, so Schlechter. Berlin sei dagegen eine andere Handballwelt gewesen.

(Quelle; Westdeutsche Zeitung)

 

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